Sektion Klinische Psychologie
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Fachgruppe Klinische Psychologie in der Rehabilitation

Leiterin: Dipl.-Psych. Andigoni Mariolakou
02333-9888-432 andigoni.mariolakou@drv-westfalen.de

Weitere Daten der Fachgruppenleitung


ZERTIFIKAT REHAPSYCHOLOGIE
Weitere Informationen bei der DPA - Deutsche Psychologen Akademie
Stellungnahme zur SUPERVISION in der somatischen Rehabilitation

37. Jahrestagung 02.-04. November 2018
"Körper und Psyche - (nur) gemeinsam stark"

Erste Beiträge stehen fest --->:

Workshops:

Dipl.-Psych. Christoff Monika, Hannover Wenn die Lust abhanden gekommen ist - weibliche und männliche Appetenzstörungen 
Dipl.-Soz. Timpe Daniel, DortmundOhne Körper kommt der Kopf nicht durch die Tür! - Körperfokussiertes Arbeiten in Beratung und Therapie 
Dr. Zittlau Kathrin, Celenus-Klinik an der Salza, Bad LangensalzaKrankheitsbewältigung in der Praxis 
M. Sc. Ott Maria , Asklepios Fachklinikum Göttingen Gerne treten wir in kulturelle Fettnäpfchen - ein WS zur Arbeit im transkulturellen Kontext 
Dipl.-Psych. Schnell Maria, Institut für klinische Hypnose und Ego-State-Therapie, Berlin

Ressourcenaktivierung - Hypnotherapeutische Strategien für Körper und Psyche

 

 

Vorträge:

Prof. Dr. Dr. Bengel Jürgen Institut für Psychologie, Abtl. für Rehabilitationspsychologie und Psychotherapie, FreiburgChronische Krankheit: Erzwungener Freiraum und Pflicht zur Neuorientierung? 
Dipl.-Soz. Timpe Daniel Dortmund Mit Körper und Geist gegen Verschleiß! - Die Nutzung des Körpers und deren Wirkung für unser Wohlbefinden. 
Dr. Zittlau. Kathrin Celenus-Klinik an der Salza, Bad Langensalza
Krankheitsbewältigung - wenn Körper und Seele sich neu abstimmen müssen
 
M. Sc. Ott Maria , Asklepios Fachklinikum Göttingen Kultur der Krankheit 
Dipl.-Psych. Schnell Maria, Institut für klinische Hypnose und Ego-State-Therapie, BerlinRessourcenorientierung - Hypnotherapie als Brücke zwischen Körper und Psyche 
Dr. Dipl.-Psych. Worringen Ulrike DRV BundKörper und Seele - der psychische Befund in der somatischen Reha 

38. Jahrestagung 08.-10. November 2019
39. Jahrestagung 30.10. - 01. November 2020

Angebote unseres Kooperationspartners, der DRV Bund

Bericht zur 36. Jahrestagung 2017


Zertifikat "Fachpsychologe/in für Rehabilitation (BDP)"
Seit vielen Jahren wird in Fachkreisen über eine spezifische Weiterbildung im Bereich der Rehabilitationspsychologie diskutiert. In den vergangenen beiden Jahren beschäftigte sich der Arbeitskreis (AK) Klinische Psychologie in der Rehabilitation, Sektion Klinische Psychologie, erneut intensiv mit diesem Thema und entwickelte unter der Beteiligung einer größeren Arbeitsgruppe ein Weiterbildungskonzept. Die Weiterbildung lässt sich mit dem Zertifikat "Fachpsychologe/in für Rehabilitation (BDP)" abschließen. Durch das Zertifikat wird bescheinigt,
a) dass theoretische Aus-, Fort- und Weiterbildungen in verschiedenen Themenfel dern (Modulen) im Umfang von insgesamt 140 Stunden absolviert wurden, die für die Arbeit als Psychologe im Bereich der medizinischen Rehabilitation relevant sind. Es können alle Aus-, Fort- und Weiterbildungen anerkannt werden, sofern sie den thematischen Inhalten der Module entsprechen und qualifiziert geleitet werden. Mindestens 70 Stunden der theoretischen Weiterbildung müssen aus aktuelleren Aus-, Fort- und Weiterbildungen stammen, d.h. sie dürfen zum Zeitpunkt der Antragstellung maximal 10 Jahre alt sein.
b) dass eine praktische Weiterbildung von mindestens zwei Jahren psychologischer Berufserfahrung in der Versorgung von Rehabilitanden in der ambulanten oder stationären medizinischen Rehabilitation (Vollzeittätigkeit, entsprechend länger bei Teilzeittätigkeit) vorliegt.
Außerdem gibt es eine Übergangsregelung, die für Psychologen mit mindestens fünf-jähriger Berufserfahrung in der psychologischen Versorgung von Rehabilitanden und 200 Stunden absolvierter Fortbildung anwendbar ist. Auch hier müssen mindestens 70 Stunden der theoretischen Weiterbildung aus aktuelleren (d.h. maximal 10 Jahre alten) Aus-, Fort- und Weiterbildungen stammen. Im Rahmen der Übergangsregelung kann auf die genaue Prüfung der Zuordnung der theoretischen Weiterbildungs-inhalte zu den einzelnen Modulen verzichtet werden.
Durch das Zertifikat können also die kontinuierliche Teilnahme an Aus-, Fort- und Weiterbildungen sowie Berufserfahrung dokumentiert werden. Die im Laufe des Berufslebens erworbenen fachlichen Kompetenzen erfahren so eine deutliche Aufwertung und Anerkennung. Dies kann vor allem für Psychologen ohne Approbation eine interessante Möglichkeit sein, die eigenen Erfahrungen und Kompetenzen in diesem Arbeitsbereich positiv darzustellen und sich innerhalb der Klinik und bei einer Stellenbewerbung zu profilieren.
Für Kolleginnen und Kollegen mit Berufserfahrung, die sich regelmäßig fort- und weiterbilden (z. B. indem sie die Jahrestagungen des AK Klinische Psychologie in der Rehabilitation besuchen), sind insgesamt keine großen zusätzlichen Anstrengungen erforderlich, um das Zertifikat erwerben zu können. Und für neue Kolleginnen und Kollegen in der Rehabilitation könnte das Zertifikat einen (zusätzlichen) Anreiz darstellen, regelmäßig an fachspezifischen Aus-, Fort- und Weiterbildungen teilzunehmen und Berufserfahrung in der Rehabilitation zu sammeln.
Die Weiterbildung soll der Qualitätssicherung der psychologischen Tätigkeit dienen sowie die fachliche Entwicklung und berufliche Identifikation der Psychologen in der medizinischen Rehabilitation fördern. Das Zertifikat stellt einen Qualifikationsnachweis dar, ist jedoch keine Qualifikationsvoraussetzung für eine psychologische Tätigkeit in der medizinischen Rehabilitation und hat keine Auswirkungen auf berufs- und sozialrechtliche Fragen.

Die Zertifizierung erfolgt durch die Deutsche Psychologen Akademie:

DPA GmbH des BDP
Am Köllnischen Park 2
10179 Berlin
Tel.: 030 209 166 - 314
s.baumgarten@psychologenakademie.de

Dr. Christina Reese für den AK Klinische Psychologie in der Rehabilitation
Auszug aus dem Bericht für den "reportpsychologie"



Bericht zur 34. Jahrestagung
Bericht zur 33. Jahrestagung

Tätigkeitsbericht 2012 - Tätigkeitsbericht 2011 - Tätigkeitsbericht 2010

Tätigkeitsbericht 2009 - Tätigkeitsbericht 2008 - Tätigkeitsbericht 2007

Tätigkeitsbericht 2006 - Tätigkeitsbericht 2005


Kurze Skizzierung der Arbeitsschwerpunkte

Seit 1971 sind Klinische Psychologen und Psychologinnen im Bereich der Rehabilitation tätig, davon die meisten in medizinischen Rehabilitationskliniken.

Der AK Klinische Psychologie in der Rehabilitation versteht sich als Interessenvertretung der im Tätigkeitsfeld „Rehabilitation“ arbeitenden Kollegen, sowohl in wissenschaftlich-fachlicher als auch gesundheits- und berufspolitischer Hinsicht. Bedeutende aktuelle oder längerfristig wichtige Themen, Fortbildungsinhalte, Fragestellungen und Probleme können im AK ange­regt, diskutiert, bearbeitet und weiterentwickelt werden, sowohl in individueller Beratung der AK-Mitglieder, als auch durch Beiträge auf Fachtagungen, Diskussions-veranstaltungen, in Expertengesprächen und Publikationen.

Konkrete Arbeitsschwerpunkte des AK sind hierzu insbesondere:

  • Planung, Organisation und Durchführung einer eigenen jährlichen Fachtagung zu aktuellen Themen der Reha-Psychologie - mit Vorträgen, Workshop-Angeboten, Posterpräsentation, Beratungsangeboten, der AK-Mitgliederversammlung, dem Kongressfest und zusätzlichen Gelegenheiten zum informellen Erfahrungsaustausch. Ab 2003 in Kooperation mit dem Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR).
  • Veröffentlichung der Tagungs-Beiträge in einem zitierfähigen Tagungsband, der beim Deutschen Psychologen Verlag, Bonn, erscheint.
  • Herausgabe einer Tätigkeitsfeldbeschreibung „Klinische PsychologInnen in der Rehabilitation“ .
  • Beratung von Mitgliedern in bezug auf konkrete Fragestellungen, die sich für sie in ihrem Tätigkeitsfeld ergeben, insbesondere auch für Berufsanfänger bzw. Einsteiger in die Reha-Psychologie.
  • Fach- und berufspolitische Aktivitäten und Interessenvertretung in bezug auf die Weiterentwicklung der Rehabilitationspsychologie: durch Erarbeitung von Konzepten und Stellungnahmen, aktive Teilnahme an Fachkongressen und Diskus­sionen, Evaluation von Fortbildungsangeboten, Kontakte zu Reha-Trägern, den Forschungs-verbünden, einzelnen Reha-Wissenschaftlern, Hochschullehrern etc., sowie Kontakte zu Vertretern anderer Fachgruppen und Sektionen im BDP sowie anderer einschlägiger Verbände zwecks Erfahrungs­austausch und Optimierung der Vertretung gleichartiger Interessen und Belange.

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