Sektion Klinische Psychologie
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Klinische Psychologie im Allgemeinkrankenhaus per 09.08.2016

Fachgruppenleiter
Dipl.-Psych. Dr. Rupert Roschmann

Klinikum Ingolstadt, Abt. Psychologie
Krumenauerstr. 25, 85049 Ingolstadt
Tel.: 0841-880 2594

E-mail

Weitere Leitungsteammitglieder:

Dipl.-Psych. Sabine Noack-SchönianDRK-Kliniken Köpenick, Berlin
Dipl.-Psych. Renate HülsmannGK Mittelrhein Evangelisches Stift Koblenz
Dipl.-Psych. Ruth CurioBrüderkrankenhaus St. Josef Paderborn

 
Flüchtlinge im Allgemeinkrankenhaus - Basiswissen für die psychosoziale Versorgung

Hier die Vorträge der Tagung vom 30.04.2016 in Berlin

.

Mitgliederrundbrief 2013
Im Juli 2013 wurde der letzte Mitgliederrundbrief per Email versandt. Neben einer Mitgliederbefragung wird unter anderem auch um Beteiligung an einer BAG Befragung gebeten.
Sollten Sie als Fachgruppenmitglied kein Exemplar erhalten haben, bitte wir um Kontaktaufnahme mit unserer Sektionsgeschäftsstelle zwecks Adressänderung.
Sie haben aber auch die Möglichkeit Änderungen oder Interessebekundungen an der Mitarbeit in der Fachgruppe über unser Kontaktformular abzugeben

ZIELE der Fachgruppe

  • Förderung der Tätigkeit von Diplom-Psychologen/innen im Allgemeinkrankenhaus
  • Zusammenschluss von Psychologen/innen, die in Allgemeinkrankenhäusern arbeiten
  • Informationsvermittlung und Qualifizierung

AKTIVITÄTEN

  • Mitgliederzahl ca. 200
  • Jährliche Arbeitstagung zu einem Thema mit Mitgliederversammlung
  • Fach- und berufspolitische Aktivitäten
  • Beratung von Interessenten
  • Informationsvermittlung und Förderung des kollegialen Austauschs, z. B. mittels Mitgliederrundbriefen, Expertenverzeichnis
  • Tätigkeitsfeldbeschreibung

TÄTIGKEITSPROFIL

PATIENTENBEZOGENE AUFGABEN

  • Psychologische Beratung
  • Unterstützung bei der Krankheits- oder Unfallverarbeitung
  • Krisenintervention
  • Psychologische Psychotherapie (meist Kurzzeittherapie)
  • Vermittlung von Entspannungsverfahren
  • Psychologische Vorbereitung auf medizinische Eingriffe
  • Behandlungsprogramme bei speziellen Störungen und Problemen
  • Neuropsychologische Diagnostik und Therapie
  • Gesundheitsförderung und Prävention
  • Sterbebegleitung
  • Beratung und Begleitung von Angehörigen

MITARBEITERBEZOGENE AUFGABEN

  • Fallbesprechungen in interdisziplinären Teams
  • Supervision und Coaching
  • Fortbildungsangebote
  • Beratungsangebote

ÜBERGREIFENDE AUFGABEN

  • Integration und Koordination psychosozialer Maßnahmen
  • Mitarbeit in abteilungsübergreifenden Gremien und regionalen Expertennetzen
  • Unterricht und Lehre
  • Evaluation und Forschung

ABO-PSYCHOLOGISCHE AUFGABEN

  • Organisationsentwicklung
  • Personalentwicklung
  • Qualitätsmanagement

HAUPTTÄTIGKEITSFELDER

  • Psychoonkologie
  • Psychosomatik
  • Pädiatrie
  • Geriatrie
  • Neuropsychologie
  • Psychologische Schmerztherapie

BEDARF

  • Etwa 30% der Patienten in Allgemeinkrankenhäusern weisen psychische Störungen auf
  • Bei mindestens 5 - 10% besteht Bedarf an psychotherapeutischen Interventionen

VERSORGUNG

Statistisches Bundesamt 2011:
In 668 von insgesamt 1767 Allgemeinkrankenhäusern sind insgesamt 4744 Psychologen/innen und nicht-ärztliche Psychotherapeuten beschäftigt. Diese Zahl schließt die in psychiatrischen Abteilungen von Allgemeinkrankenhäusern tätigen Psychologen und nicht-ärztlichen Psychotherapeuten ein.

ORGANISATIONSFORM

  • Verschiedene lokale Bedingungen
  • Häufig "Einzelkämpfer"
  • Überwiegend Konsiliarmodell, d. h. fallbezogene Anforderung, z. B. mit Formblatt
  • Teilweise Liaisonmodelle, d. h. regelmäßige Präsenz des Psychologen auf Station
  • Vereinzelt Kontraktmodell, d. h. generelle Anforderung bei bestimmten Störungen oder Problemen

DIENSTAUFSICHT

  • Durch Geschäftsführung oder Chefarzt einer Klinik/Abteilung

  • Psychologischer Dienst als eigenständige Einheit/Abteilung

FACHAUFSICHT

  • Durch Diplompsychologen/innen oder Psychologische Psychotherapeuten


EIN PSYCHOLOGISCHER DIENST IST EIN
WESENTLICHES QUALITÄTS-MERKMAL EINES MODERNEN
ALLGEMEINKRANKENHAUSES