Sektion Klinische Psychologie
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Fachgruppe Klinische Psychologie in der Rehabilitation per 31.05.2016

Leiterin:
Dipl.-Psych. Andigoni Mariolakou
02333-9888-432 andigoni.mariolakou@drv-westfalen.de

Weitere Daten der Fachgruppenleitung


ZERTIFIKAT REHAPSYCHOLOGIE
Weitere Informationen bei der DPA - Deutsche Psychologen Akademie
35. Jahrestagung 28. - 30. Oktober 2016 im BZ Erkner

"Rehabilitation - Balance zwischen müssen und wollen"

Vorträge und Workshops im Überblick:

  • VORTRÄGE: 
    Prof. Dr. Reschke Konrad, Uni LeipzigAnpassungsstörung - ein Konfliktpotential im Rehaprozess
    Dipl.-Psych. Christoff Monika, Hannover Darf es ein bisschen mehr sein? Sexualität zwischen Müssen und Wollen
    PD Dr. Dohrenbusch Ralf Institut für Psychologie, Universität Bonn Bedeutung der Medikalisierung psychosozialer Prozesse für die Rehabilitation
    Dipl.-Psych. von Scheidt Christel, Immanuel Krankenhaus Berlin - Tagesklinik Naturheilkunde / Mind-Body-Medizin Selbstmitgefühl - eine sinnstiftende Alternative zum Selbstwert?
    PD Dr. Vogel Heiner, Abt. Medizinische Psychologie und Rehabilitationswissenschaften der Universität Würzburg Was ändert sich durch die neuen Rehatherapiestandards für die Psychologie in der Rehabilitations-Klinik?
    Dipl.-Psych. Worringen Ulrike, Deutsche Rentenversicherung Bund Erfahrungen mit dem Fachaustausch Psychologie der DRV Bund
    Dipl.-Psych. Klasen Mathias, tandem Praxis & Institut GbR, Freiburg Schritt für Schritt. Systemisch-Lösungsorientierte Konzepte zur Gestaltung kurztherapeutischer Gespräche
    Dr. Dipl.-Psych. Küch Dieter W.G., Paracelsus-Klinik an der Grande Screening und Diagnostik im Rahmen von VMO und MBOR in der somatischen Rehabilitation
    Dipl.-Psych. Küffner Roland, Abt. Rehabilitationswissenschaften, Universität Würzburg Patientenorientierte Konzepte und Didaktik in der Patientenschulung
    Dr. Dipl.-Psych. Schulte Rudolf, Teutoburger WaldAdipositasbehandlung in der Reha - Chance oder Sisyphus-Aufgabe?
  • W O R K S H O P S:
  • M. Sc. Neubauer Sarah, HamburgStressbewältigung im Kontext der Rehabilitation
    Dipl.-Psych. Christoff Monika Darf es ein bisschen mehr sein? Sexualität und Rehabilitation
    PD Dr. Dohrenbusch RalfPsychologische Begutachtung in der Rehabilitation
    Dipl.-Psych. Klasen MathiasBeratung zwischen Tür und Angel - Kurzgespräche professionell und systemisch führen
    Dipl.-Psych. von Scheidt ChristelMSC - Mit Selbstmitgefühl den persönlichen und den klinischen Alltag freudvoller gestalten
    Dr. Dipl.-Psych. Küch DieterScreening und Diagnostik im Rahmen von VMO und MBOR in der somatischen Rehabilitation - Praxisworkshop
    Dipl.-Psych. Küffner Roland Didaktische Methoden für Patientenschulungen, die auf Lebensstiländerungen abzielen
    Fachgruppenleitung

    Interventionsworkshop - Fallbesprechungen unter KollegInnen

Gerne können Sie sich bei unserer Geschäftsstelle zum Erhalt einer Einladung per Mail anmelden:
info@bdp-klinische-psychologie.de

Voraussichtlicher Einladungsversand - Ende Mai

Anmeldebestätigungen werden per Mail versendet. Denken Sie bitte auch an die frühzeitige Zimmerreservierung im Bildungszentrum. Hier die Vorlage dazu.


36. Jahrestagung 10.-12. November 2017
37. Jahrestagung 02.-04. November 2018
Zertifikat "Fachpsychologe/in für Rehabilitation (BDP)"
Seit vielen Jahren wird in Fachkreisen über eine spezifische Weiterbildung im Bereich der Rehabilitationspsychologie diskutiert. In den vergangenen beiden Jahren beschäftigte sich der Arbeitskreis (AK) Klinische Psychologie in der Rehabilitation, Sektion Klinische Psychologie, erneut intensiv mit diesem Thema und entwickelte unter der Beteiligung einer größeren Arbeitsgruppe ein Weiterbildungskonzept. Die Weiterbildung lässt sich mit dem Zertifikat "Fachpsychologe/in für Rehabilitation (BDP)" abschließen. Durch das Zertifikat wird bescheinigt,
a) dass theoretische Aus-, Fort- und Weiterbildungen in verschiedenen Themenfel dern (Modulen) im Umfang von insgesamt 140 Stunden absolviert wurden, die für die Arbeit als Psychologe im Bereich der medizinischen Rehabilitation relevant sind. Es können alle Aus-, Fort- und Weiterbildungen anerkannt werden, sofern sie den thematischen Inhalten der Module entsprechen und qualifiziert geleitet werden. Mindestens 70 Stunden der theoretischen Weiterbildung müssen aus aktuelleren Aus-, Fort- und Weiterbildungen stammen, d.h. sie dürfen zum Zeitpunkt der Antragstellung maximal 10 Jahre alt sein.
b) dass eine praktische Weiterbildung von mindestens zwei Jahren psychologischer Berufserfahrung in der Versorgung von Rehabilitanden in der ambulanten oder stationären medizinischen Rehabilitation (Vollzeittätigkeit, entsprechend länger bei Teilzeittätigkeit) vorliegt.
Außerdem gibt es eine Übergangsregelung, die für Psychologen mit mindestens fünf-jähriger Berufserfahrung in der psychologischen Versorgung von Rehabilitanden und 200 Stunden absolvierter Fortbildung anwendbar ist. Auch hier müssen mindestens 70 Stunden der theoretischen Weiterbildung aus aktuelleren (d.h. maximal 10 Jahre alten) Aus-, Fort- und Weiterbildungen stammen. Im Rahmen der Übergangsregelung kann auf die genaue Prüfung der Zuordnung der theoretischen Weiterbildungs-inhalte zu den einzelnen Modulen verzichtet werden.
Durch das Zertifikat können also die kontinuierliche Teilnahme an Aus-, Fort- und Weiterbildungen sowie Berufserfahrung dokumentiert werden. Die im Laufe des Berufslebens erworbenen fachlichen Kompetenzen erfahren so eine deutliche Aufwertung und Anerkennung. Dies kann vor allem für Psychologen ohne Approbation eine interessante Möglichkeit sein, die eigenen Erfahrungen und Kompetenzen in diesem Arbeitsbereich positiv darzustellen und sich innerhalb der Klinik und bei einer Stellenbewerbung zu profilieren.
Für Kolleginnen und Kollegen mit Berufserfahrung, die sich regelmäßig fort- und weiterbilden (z. B. indem sie die Jahrestagungen des AK Klinische Psychologie in der Rehabilitation besuchen), sind insgesamt keine großen zusätzlichen Anstrengungen erforderlich, um das Zertifikat erwerben zu können. Und für neue Kolleginnen und Kollegen in der Rehabilitation könnte das Zertifikat einen (zusätzlichen) Anreiz darstellen, regelmäßig an fachspezifischen Aus-, Fort- und Weiterbildungen teilzunehmen und Berufserfahrung in der Rehabilitation zu sammeln.
Die Weiterbildung soll der Qualitätssicherung der psychologischen Tätigkeit dienen sowie die fachliche Entwicklung und berufliche Identifikation der Psychologen in der medizinischen Rehabilitation fördern. Das Zertifikat stellt einen Qualifikationsnachweis dar, ist jedoch keine Qualifikationsvoraussetzung für eine psychologische Tätigkeit in der medizinischen Rehabilitation und hat keine Auswirkungen auf berufs- und sozialrechtliche Fragen.

Die Zertifizierung erfolgt durch die Deutsche Psychologen Akademie:
DPA GmbH des BDP
Am Köllnischen Park 2
10179 Berlin
Tel.: 030 209 166 - 314
s.baumgarten@psychologenakademie.de

Dr. Christina Reese für den AK Klinische Psychologie in der Rehabilitation
Auszug aus dem Bericht für den "reportpsychologie"



Bericht zur 34. Jahrestagung
Bericht zur 33. Jahrestagung

Tätigkeitsbericht 2012 - Tätigkeitsbericht 2011 - Tätigkeitsbericht 2010

Tätigkeitsbericht 2009 - Tätigkeitsbericht 2008 - Tätigkeitsbericht 2007

Tätigkeitsbericht 2006 - Tätigkeitsbericht 2005


Kurze Skizzierung der Arbeitsschwerpunkte

Seit 1971 sind Klinische Psychologen und Psychologinnen im Bereich der Rehabilitation tätig, davon die meisten in medizinischen Rehabilitationskliniken.

Der AK Klinische Psychologie in der Rehabilitation versteht sich als Interessenvertretung der im Tätigkeitsfeld „Rehabilitation“ arbeitenden Kollegen, sowohl in wissenschaftlich-fachlicher als auch gesundheits- und berufspolitischer Hinsicht. Bedeutende aktuelle oder längerfristig wichtige Themen, Fortbildungsinhalte, Fragestellungen und Probleme können im AK ange­regt, diskutiert, bearbeitet und weiterentwickelt werden, sowohl in individueller Beratung der AK-Mitglieder, als auch durch Beiträge auf Fachtagungen, Diskussions-veranstaltungen, in Expertengesprächen und Publikationen.

Konkrete Arbeitsschwerpunkte des AK sind hierzu insbesondere:

  • Planung, Organisation und Durchführung einer eigenen jährlichen Fachtagung zu aktuellen Themen der Reha-Psychologie - mit Vorträgen, Workshop-Angeboten, Posterpräsentation, Beratungsangeboten, der AK-Mitgliederversammlung, dem Kongressfest und zusätzlichen Gelegenheiten zum informellen Erfahrungsaustausch. Ab 2003 in Kooperation mit dem Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR).
  • Veröffentlichung der Tagungs-Beiträge in einem zitierfähigen Tagungsband, der beim Deutschen Psychologen Verlag, Bonn, erscheint.
  • Herausgabe einer Tätigkeitsfeldbeschreibung „Klinische PsychologInnen in der Rehabilitation“ .
  • Beratung von Mitgliedern in bezug auf konkrete Fragestellungen, die sich für sie in ihrem Tätigkeitsfeld ergeben, insbesondere auch für Berufsanfänger bzw. Einsteiger in die Reha-Psychologie.
  • Fach- und berufspolitische Aktivitäten und Interessenvertretung in bezug auf die Weiterentwicklung der Rehabilitationspsychologie: durch Erarbeitung von Konzepten und Stellungnahmen, aktive Teilnahme an Fachkongressen und Diskus­sionen, Evaluation von Fortbildungsangeboten, Kontakte zu Reha-Trägern, den Forschungs-verbünden, einzelnen Reha-Wissenschaftlern, Hochschullehrern etc., sowie Kontakte zu Vertretern anderer Fachgruppen und Sektionen im BDP sowie anderer einschlägiger Verbände zwecks Erfahrungs­austausch und Optimierung der Vertretung gleichartiger Interessen und Belange.